Archive for the 'Bugatti Veyron' Category

20
Okt
09

Bugatti Typ Brescia nach 72 Jahren aus dem Lago Maggiore geborgen

 
Schon oft sind wir in Ascona an der Anlegerampe gegenüber der Via Borgo vorbeiflaniert, ohne
jedoch zu ahnen, dass der Lago Maggiore an diese Stelle eine automobile Sensation verbirgt.
 
Im Jahr 1937 wurde  eine sportliche,  besonders schöne Variante eines Bugatti Typ Brescia Baujahr 1925,
unter mysteriösen Umständen in 53 Meter Tiefe im See versenkt. Nach monatelanger Vorbereitung wurde
der Bugatti am 12. Juli 2009  von einer Tauchgruppe aus Ascona, unter den interessierten Augen einer
riesigen Menschenmenge, aus dem See geborgen.
 

           

Das Fahrzeug wurde am 11. April 1925 in Nancy ausgeliefert und von einem französischen Architekten
gefahren, der es mit französischen Kennzeichen etwa drei Jahre in der Schweiz bewegte, ohne jemals
den Einfuhrzoll bezahlt zu haben. Als der Herr die Schweiz verliess, überliess er das Auto seiner
Tessiner Gastfamilie. Diese hatte jedoch Bedenken, nachträglich Einfuhrabgaben an den Zoll zahlen
zu müssen und versenkte den Wagen 1937 kurzerhand im Lago Maggiore. Der Bugatti Brecia wurde
über die Anlegerampe ins Wasser gestossen und sank 53 Meter in die Tiefe. 
 
In Ascona kursierten immer wieder Gerüchte um den verschollenen Bugatti.  Eine Gruppe Taucher um die
Stiftung  www.damianotamagni.ch   www.subascona.ch  erinnerte sich an den versunkenen Bugatti
und unternahm unzählige Tauchgänge zur Vorbereitung der letztlich neun Monate andauernden
Bergungsaktion. Diese wurde am Sonntag, den 12. Juli 2009, erfolgreich abgeschlossen. Alle Beteiligten
arbeiteten gratis am Projekt, Erstaunlich ist der heutige Zustand des Bugatti. Wer sich mit natürlicher
Konservierung auskennt, weiss, dass Schlamm selbst korrosionsanfällige Materialien wie Stahl Jahrhunderte
lang konservieren kann. So zu sehen am Beispiel Bugatti Brescia, der leider nur mit einer Seite im Schlamm
stecke. An dieser ist sogar noch der originale, blaue Lack deutlich zu erkennen. Ohne Schlamm setzen Wasser
und Sauerstoff dem Material erheblich zu, wie man auf der rechten Seite erkennen kann. Unglaublich ist auch,
dass verschiedene Anbauteile wie das Ölmanometer, der Chrom des linken Scheinwerfers, die Plaketten und
auch die Reifen noch gut erhalten sind. So gab der Bugatti Brescia nach 72-jährigen Aufenthalt in der
„Wassergarage“ sogar noch ein Lebenszeichen von sich: Zunächst platze der Reifen hinten links und liess den
Schlauch hervorquellen. Dann platze auch dieser.
Die Gemeinde Ascona bekundete bereits Interesse, den Wagen  als Teil ihrer ureigenen Geschichte zu
konservieren und auszustellen.
Quelle: Classicdriver.com/medienservice.ch
 
 
31
Jan
09

BUGATTI VEYRON GRAND SPORT … mit Targadach

 

                                    bugatti.com – Grand Sport            BUGATTI VEYRON 16.4 GRAND SPORT

 

02
Apr
08

Bugatti Veyron, das schnellste Serienauto der Welt

   

Der Bugatti Veyron 16.4 ist mit seinem Sechzehnzylinder mit Allradantrieb
wohl das technisch ausgefeilteste Serienfahrzeuge aller Zeiten.
 

Die meisten Komponenten unter der Motorhaube sind Innovationen, die zuvor nur von Visionären

wie Ferdinand Piëch für möglich gehalten wurden. 

 

Die Topspeed von über 400 Stundenkilometern ist in der Klasse der Supersportwagen bisher unerreicht.
Insgesamt 1001 PS stehen bereit und die Kraftreserve liegt selbst bei hohen Geschwindigkeiten stets in Bereichen,
von denen auch Oberklasse-Limousinen nur träumen können. Denn für konstante 250 Stundenkilometer benötigt
der Veyron gerade mal 270-280 Pferdestärken. Das Sieben-Gang-Kupplungsgetriebe erfüllt seine Arbeit also mit
einem Drehmoment von bis zu 1250 Newtonmetern. Die elektronische Fahrdynamikregelung ESP sorgt bei jeder
Geschwindigkeit für die notwendige Flexibilität und Fahrbarkeit. Der Veyron könnte mit seiner Geschwindigkeit
eigentlich abheben, aber die ausgeklügelte Aerodynamik hält ihn bei jedem Tempo fest auf der Straße.
Der Heckflügel wird verstellt, die Bodenfreiheit wird reduziert, die Klappen öffnen und schließen sich, das alles
ist Teil der Balance zwischen Auftrieb und Abtrieb.Zum Stehen bringen den Supersportwagen die Keramikbremsen,
die schneller wirken als ein Veyron beschleunigen kann: Von 0 auf 100 Stundenkilometer braucht das Referenzmarke
Ausnahmefahrzeug 2,5 Sekunden. Aber von der 100 bis in den Stand genügen gerade einmal 2,3 Sekunden.
Darüber hinaus hat Bugatti im Veyron ein Sicherheitskonzept aus der Formel 1 in das Serienfahrzeug übertragen,
das Unfallfolgen auf ein Minimum reduziert.
  
All diese technischen Merkmale machen den Veyron zu einem der außergewöhnlichsten Supersportwagen.
                                                                   
                                                                      
  
       
  Videos von einem Besuch im Bugatti Atelier Molsheim und Testfahrten im Elsaß 2008.
 
 
 
 
 
 



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